FCK vs. FC Eintracht Münchberg 2

Konradsreuth nutzt seine Chancen nicht

FCK vs. FC Eintracht Münchberg II 0:3 (0:1)

Schiedsrichter: H. Miscke leitete zufriedenstellend
Zuschauer: 75
Tore: (30. Min.) Franke 0:1, (89. Min.) Franke 0:2, (90. Min.) Celen 0:3.

Zu Beginn des Spiels übernahm Konradsreuth das Kommando über das Spiel. Nach zehn Spielminuten die erste große Möglichkeit für die Heimelf. Nach offensiven Pressing konnte der FCK den Ball erobern. Manuel Schnabel erhielt den Ball und konnte in den Strafraum vordringen. Den Schuss aufs Tor konnte der Münchberger Torwart jedoch parieren. Den zweiten Ball konnten die Gäste dann in höchster Not klären.

In der 16. Minute die nächste sehr gute Chance für den FCK. Nach einem Abwehrfehler in der Münchberger Hintermannschaft läuft Johannes Seifert allein auf den Münchberger Schlussmann zu. Er umspielt diesen und wird dabei vom Gästekeeper aus dem Tritt gebracht. Der FCK Stürmer lässt sich jedoch nicht fallen und versucht den Angriff zu Ende zu spielen. Beim Abschluss ist der Winkel zum Tor jedoch schon zu spitz. Der Ball rollt einen halben Meter parallel zur Torlinie am Tor vorbei.

In der 21. Minute der erste Abschluss der Gäste per Distanzschuss. Dieser geht aber einen Meter am Tor vorbei. FCK-Torhüter Christian Fröh wäre aber zur Stelle gewesen.

30. Minute: Tor für die Gäste. Langer Ball der Münchberger auf die rechte Außenposition. Hier war der Münchberger Spieler dem Konradsreuther Gegenspieler entwischt. Eine perfekte Flanke in die Mitte, wo der Münchberger Stürmer nur noch einschieben musste.

Fazit zur 1. Halbzeit: Konradsreuth mit den klareren – jedoch vergebenen – Chancen. Münchberg mit einem einzigen gefährlichen Angriff der sofort zum Gegentor führt.

Nach nur zwei Minuten nach Wiederbeginn die nächste Gelegenheit für die Konradsreuther. Doch der Schuß von Manuel Schnabel klatscht von der Latte ins Toraus. Die nächste Großchance für den FCK in der 62. Minute. Nach scharfer Hereingabe von Manuel Schnabel von links, kann Florian Rau im Strafraum den Ball nicht im Tor unterbringen.

Nach einem Eckball in der 65. Minute landet der Ball bei Johannes Seifert. Dieser zieht ab. Der Münchberger Torwart reagiert aber überragend und klärt den Ball zur nächsten Ecke.

In der 75. Minute verweigert der Schiedsrichter der Heimelf einen Strafstoß. Nach einem Schuss von Johaness Seifert, versuchen Manuel Schnabel und der Münchberger Torhüter an den Ball zu gelangen. Schnabel kommt einen Tick vor dem Keeper an den Ball. Der Torwart erwischt den FCK Stürmer daraufhin an der Ferse und bringt ihn damit zu Fall.

In den letzten beiden Spielminuten bricht Konradsreuth ein und lässt sich nach einem Freistoß und einem Konter noch zwei Treffer einschenken. Bis zu diesem Zeitpunkt, schaffte es Münchberg nicht, größere Chancen herauszuspielen.Konradsreuth nutzt seine zahllosen Torchanchen nicht.

 

Fazit FC Eintracht Münchberg II:
Münchberg schafft es in 89. Minuten sich eine Großchance zu erarbeiten und diese eiskalt auszunutzen. Danach gelang der Reserve der Eintracht nicht viel nach vorne. Man hatte zwar den besseren Spielaufbau wie die Heimelf. Zählbares sprang beim Zuschieben des Balles im Mittelfeld jedoch auch nicht heraus. Als bei Konradsreuth die Kräfte in den letzten Minuten schwanden, kamen die Gäste nochmals auf und versenkten ihre zwei Chancen im Tor.

Fazit FC Konradsreuth:
Konradsreuth übte in der Anfangsphase wieder viel Druck auf den Gegner aus und erhielt dadurch sehr gute Gelegenheiten bereits zu diesem Zeitpunkt das Spiel zu entscheiden. Doch im Abschluss ist man momentan zu ungenau oder zu hektisch. Dies wird in diesem Jahr eiskalt bestraft. Beim ersten Gegentreffer sah die Hintermannschaft nicht gut aus. Auch hier stand man bis zu diesem Zeitpunkt defensiv gut. Doch ein Fehler reichte, um das Spiel auf den Kopf zu stellen. Danach kämpfte die Mannschaft über 89 Minuten für den Ausgleichstreffer. Doch auch hier war der Abschluss zum Teil nicht konsequent genug bzw. war den FCK’lern das Glück auch nicht hold!

Mit drei Langzeitverletzten (Daniel Graf, Kevin Höra, Phillip Wolf) und den wegen Studium abwesenden Florian Meier sowie Kapitän Fabian Müller ist die Mannschaft zudem stark ersatzgeschwächt und kann diese Ausfälle nicht so leicht kompensieren. Auch Spielertrainer Felix Wunderlich kann auf Grund einer Verletzung noch nicht ins Geschehen mit eingreifen.

 
Mit dem TuS Schauenstein II am kommenden Spieltag gastiert der FCK beim letztjährigen Meister der Kreisklasse West. Anstoß ist bereits am Samstag, 15. August um 15 Uhr.

P.W.

 

 

FCK vs. FC Ort

Konradsreuth mit Licht und Schatten zum Auftakt

FCK vs. FC Ort 2:8 (1:2)

Schiedsrichter: Tim Fleischmann (1. FC Burggrub) leitete gut
Zuschauer: 100
Tore: (09. Min.) Rank 0:1, (32. Min.) Rödel 0:2, (42. Min.) Manuel Schnabel 1:2, (53. Min.) Bächer 1:3, (59. Min.) Horn 1:4, (67. Min.) Schnabel 2:4, (79. Min.) Horn 2:5, (80. Min.) Spindler 2:6, (81. Min.) Rödel 2:7, (89. Min.) Keil 2:8.

Ein Auftakt mit zwei Gesichtern. Während die junge Elf von Neu-Trainer Felix Wunderlich in der ersten Halbzeit den Aufstiegsaspiranten mehr als Paroli bieten konnte, brachen im zweiten Abschnitt alle Dämme. Der Topfavorit aus Ort überzeugte mit hundertprozentiger Chancenauswertung, während es die Konradsreuther Hintermannschaft verpasste sich auf den Gegner besser einzustellen.

 

Gleich zum Start in die neue Saison wartete mit dem Kreisligaabsteiger FC Ort ein dicker Brocken auf die Wunderlich Schützlinge. Der neue Mann an der Bande kam von der SpVgg Oberkotzau und möchte für neue Impulse in der Mannschaft sorgen. Eine Neuerung in dieser Saison ist die Umstellung auf die Viererkette, um so offensiv ausgerichteten Mannschaften besser entgegenstehen zu können. Dies gelang dem FCK in der ersten Halbzeit mitunter sehr gut.

In den ersten Minuten ließ man die Gäste nie gefährlich vor das eigene Tor kommen. Ganz im Gegenteil: Die erste Chance des Spiels hatte die Heimelf nach 8 Minuten. Nach Foul an Manuel Schnabel nahm sich Dirk Hannemann ein Herz und drosch den Ball aus gut 22 Metern mit voller Wucht in Richtung Gäste-Keeper. Dieser konnte den Ball nur abklatschen lassen. FCK-Stürmer Johannes Seifert hatte danach die rießen Möglichkeit zur Führung. Doch der Orter Torwart reagierte Blitzschnell und konnte gegen Seifert in letzter Sekunde parieren.

Noch während die Konradsreuther Fans für diese tolle Aktion Beifall klatschten, lief bereits der Gegenangriff der Orter. Nach Einwurf konnte der Ball nicht entscheiden geklärt werden. Rödel erobert sich den Ball udn spielt von der Torauslinie aus den Ball in den Rückraum. Der heranstürmende Rank schlenzte den Ball daraufhin sehenswert mit dem linken Fuß in den oberen rechten Winkel.

Doch Konradsreuth behielt trotz des Gegentreffers zunächst die Ruhe und spielte weiter munter gegen den Favoriten mit. Doch dann der nächste Gegentreffer. Ein langer Ball aus der Orter Abwehr heraus auf den nimmermüden Rödel auf die linke Außenbahn, dieser setzte sich gegen Steffen Hanselka an der Torauslinie mit etwas Glück durch und schlenzte den Ball per Innenpfosten ins lange untere Toreck. Bis zu diesem Zeitpunkt waren 30 Minuten gespielt.

Nun schien sich das Spiel endgültig zu wenden. Doch 10 Minuten nach dem 0:2 wurde FCK-Stürmer Manuel Schnabel auf die Reise geschickt. Im direkten Duell gegen den Orter Torhüter Edelmann behielt jedoch der starke Schlussmann die Oberhand und klärte zur Ecke. Doch nur eine Minute später dürften alle Konradsreuther das erste Tor der neuen Saison feiern. Den anschließenden Eckball nutzten die FCK’ler zum Anschlusstreffer. Nach Hereingabe von Julius Müller, lenkte Johannes Seifert seine(n) Gegenspieler geschickt ab. Der Ball landete vor den Füßen von Manuel Schnabel. Dieser ließ zunächst drei Orter verdutzt stehen und schoss danach fulminant aus 18 Metern in das linke obere Eck – ein tolles Tor!

Die Konradsreuther rochen nun zur Halbzeit Lunte, zumal sich die Orter in der ersten Hälfte zum Teil nur mit Foulspielen der härteren Sorte zu helfen wussten.

Doch die Lunte schien in der zweiten Hälfte kurz nach Wiederbeginn schon zu erlöschen. Nach nur 8 Minuten erzielte Bächer für die Gäste die 1:3 Führung. Auch hier wieder das gleiche Bild: Langer Ball auf den nicht zu bändigenden Rödel. Dieser läuft auf der Außenbahn allen davon und spielt den Ball in den Rückraum des Konradsreuther Strafraums. Dort schiebt der aufgerückte Bächer den Ball souverän ins lange rechte Eck ein.

Nur zwei Minuten erzielten die Gäste durch Horn das 1:4. Entstehung: siehe Erklärung zu Gegentreffer 1 oder 3. (So einfach kann das gehen).

Nach 62 Minuten wieder mal eine Torgelegenheit für die Heimelf. Sehr gutes Zuspiel auf Manuel Schnabel, der sich im Duell gegen den Gästetorhüter jedoch wieder ein weiteres Mal geschlagen geben musste. Doch 5 Minuten gelang ihm sein zweiter Treffer des Tages. Johannes Seifert erkämpft sich den Ball, Christian Wolf spielt den Ball auf Schnabel herein, und dieser netzt den Ball aus etwa 6 Metern ins Tor.

Es kam noch einmal Hoffnung auf. Doch diese wurde je zerstört.

Das sechste und siebte Gegentor für die Konradsreuther fielen wieder wie die Gegentreffer 1, 3 und 4. „Schema – F“ schien an diesem Tag die Devise zu lauten.

Nach einem Außenpfostentreffer durch Manuel Schnabel stellten die Orter in der 89. Minute mit ihrem achten Treffer den Endstand her.
Die Konradsreuther waren an diesem Tage bedient.

 

Fazit FC Ort:
Vor allem in der ersten Halbzeit ließ Ort vieles vermissen und fiel mehr durch gröbere Fouls als durch schönes Spiel auf. Über die gesamten 90 Minuten hätten sich die Gäste über zwei mögliche Platzverweise nicht beschweren brauchen. Vor allem der flinke und schwer in den Griff zu bekommende FCK Spieler Johannes Seifert bekam die harte Gangart zu spüren. Hier hätte Schiedsrichter Fleischmann durchaus härter durchgreifen und den Spieler vor Verletzungen schützen können. Insgesamt bestach jedoch die Effizienz: Aus zehn Torschüssen auf das Tor von FCK Torwart Christian Fröh erzielten sie acht Treffer!
Herauszuheben ist zudem Rödel, der in 90 Minuten nicht gestoppt werden konnte und neben seinen zwei Treffern noch vier Tore vorbereitete.

Fazit FC Konradsreuth:
In der ersten Halbzeit war die Heimelf die stärkere Mannschaft und hätte mit besserer Chancenauswertung durchaus mit einer Führung in die Halbzeit gehen können. Die zweite Hälfte war dagegen zum Vergessen. Hier schaffte man es nicht, sich auf die flinken Außenspieler der Orter Mannschaft einzustellen. Es fehlte die Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor und die taktische Raffinesse beim Verhindern von Kontern. Wie so etwas geht, haben die Orter vorgemacht, die sich zwei gelbe Karten mehr abholten.

 
Jedoch ist auf der ersten Hälfte aufzubauen. Hier zeigte die Mannschaft, was sie im Stande ist zu leisten.
Dies kann sie gleich nächste Woche bei der zweiten Mannschaft des SV Froschbachtal unter Beweise stellen Anstoß ist am Sonntag in Froschbachtal um 15 Uhr.

P.W.