Vereinsgeschichte 1976 – 2000

Im Jubiläumsjahr 1976 lösen sie ihr Versprechen ein. Durch die Vermittlung von Jugendleiter Pröckl können als weitere Teilnehmer die Jugendmannschaften des österreichischen Bundesligisten SV Gerngroß Austria Salzburg, des TSV Löwenstein/Heilbronn und von BSC Hota Berlin verpflichtet werden. Weiterhin nehmen 4 Vereine aus der näheren Umgebung teil.

Jugendabteilung 1976
v.l.n.r.:
M. Rödel, G. Deckelmann, Jugendleiter H. Pröckl, Schülerleiter M. Rank, L. Streibelt.

 

Zum 50-jährigen Vereinsjubiläum des FCK vom 3. – 9. Juli 1976, verbunden mit dem Wiesenfest der Gemeinde Konradsreuth wird unseren Gästen ein reichhaltiges Sport- und Unterhaltungsprogramm geboten. Spiele gegen den TSV Trebgast, ATS Kulmbach werden zwar verloren, doch für die junge Mannschaft des FCK ist es doch ein Erlebnis. Außerdem sind die 1. Mannschaften des VfB Helmbrechts, der SpVgg Hof und die AH-Mannschaft des FC Bayern Hof zu Gast. Im Rahmen der Festtage werden dem Verein die Ehrenurkunde in Bronze des BLSV und BfV für 50-jähriges Bestehen verliehen.

Vorstandschaft 1976
v.l.n.r.:
Kassier Schlegel, 2. Vorstand Haas, Schriftführer Ludwig, 1. Vorstand Seifert.

 

Am 8. Februar 1977 wird die Schachabteilung von einer kleinen Anzahl von Idealisten aus der Taufe gehoben. Im einzelnen sind dies: Rolf Zitzmann, Friedrich Kolb, Helmut Peter, Wolfgang Etzold, Wolfgang Schlegel, Erwin Seiffert, Jürgen Knüpfer, Klaus Seiffert, Willy Kaisel, Michael Weiß, Adolf Schadt, Bernd Greim, Hans Fiedler und Hilpert Pröckl als FC-Vorstandsmitglied.

Zwischen 1974 und 1980 spielt die Mannschaft mit mäßigem Erfolg in der C-Klasse. Verschiedene Trainer versuchen ihr Glück, doch der Erfolg bleibt aus. Erst als der Spieler Gerd Stadelmann das Amt des Trainers übernimmt, geht es wieder aufwärts. Mittlerweile hat sich eine junge eingespielte Mannschaft und gute Kameradschaft gebildet, die auch höherklassigen Gegnern in Freundschaftsspielen Paroli bieten kann.

1981 ist es dann soweit. Mit nur 3 Minuspunkten wird die C-Klassenmeisterschaft errungen. Der Garant für diesen Erfolg ist Gerd Stadelmann, der durch seine kameradschaftliche Art die Spieler zusammenhält und immer wieder motiviert.

Im ersten Jahr der B-Klasse 1982 wird ein vorderer Platz in der Tabelle erreicht.

In der zweiten B-Klassensaison 1983 treten wieder Probleme auf wie die Jahre zuvor; Torwart Männl, der große Rückhalt der Mannschaft, geht zum FC Münchberg und auch Trainer Gerhard Neuerer versucht zwar sein Bestes, als Trainer sowie als Tormann, doch der Abstieg kann nicht verhindert werden.

1983 entschließt man sich sämtliche Räume des Sportheims zu sanieren, da diese durch die ständige Benutzung erheblich abgewirtschaftet sind. Unter der Leitung des 1. Vorstandes Horst Schwuchow, sowie des Hauptkassiers Kurt Bergmann entsteht ein Sportheim, das in jeder Beziehung auf dem neuesten Stand ist. Unter anderem werden erstellt oder saniert: Schiedsrichterkabine mit Dusche, Jugendraum, Ball- und Geräteräume. Mit einem „Tag der offenen Tür“ werden die Räume am 6. Januar 1984 eingeweiht.

Im Jahre 1985 wird Herbert Planck als Trainer verpflichtet, dem es bereits im 2. Jahr seiner Tätigkeit gelingt mit der Mannschaft in die B-Klasse aufzusteigen (1986).

Aufstiegsmannschaft 1986
stehend v.l.n.r.:
S. Keilwerth, S. Bergmann, G. Forst, Betreuer P. Kolb, H. Schwuchow, Kl. Störmer, U. Schwittai, Spielertrainer G. Stadelmann.
knieend v.l.n.r.:
Th. Geupel, D. Grosch, A. Männl, L. Wolf, R. Hamm, W. Gornig.
auf dem Bild fehlen:
R. Müller, M. Baumann und W. Pohland.

 

Zum 60-jährigen Jubiläum, das vom 8. bis 14. Juli 1986 stattfindet, kommen alle Senioren- und Jugendmannschaften zum Einsatz. Die 1. Mannschaft des FCK hat den VfB Helmbrechts zu Gast. Freitagabend findet der Festkommers statt. Zahlreiche Ehrengäste und Vereinsvertreter von Orts- und Nachbarvereinen überbringen Glückwünsche und Geschenke. Verdiente Mitglieder des Vereins werden geehrt. Anschließend an die Sportwoche findet das Konradsreuther Wiesenfest statt, das vom FCK ausgerichtet wird.

Im Jahre 1987 wird hinter dem Sportheim ein Biergarten angelegt. Zum einen wird ein Schandfleck beseitigt, zum anderen will man eine Möglichkeit schaffen, um im Sommer bei schönem Wetter Feste im Freien feiern zu können.

Am 6. Januar 1988 stellt der amtierende Vorstand Horst Schwuchow aus beruflichen Gründen sein Amt zur Verfügung. Während seiner 5-jährigen Amtszeit wurde das Sportheim durch umfangreiche Renovierungsarbeiten wieder auf Vordermann gebracht. Die Mannschaft muss nach 2 Jahren B-Klassenzugehörigkeit wieder den Weg in die C-Klasse antreten.

Für die Sportwoche 1988 wird erstmals in der Vereinsgeschichte ein „Veteranenspiel“ ins Leben gerufen. Die Idee kommt vom 2. Vorstand Charlotte Großmann und wird von ihr organisiert. Die Beteiligung ist groß.

Die Schachabteilung erringt 1988 in der B-Klasse die Meisterschaft und steigt in die A-Klasse auf.

Bei der Weihnachtsfeier 1988 wird wieder der christliche Gedanke ins Spiel gebracht. Seit dieser Zeit lässt es sich unser Ehrenmitglied Ernst Diebel nicht nehmen, diesen Part zu übernehmen.

Am 06.01.1989 wird mit Inge Grosch als Schriftführerin neben dem 2. Vorstand Charlotte Großmann eine zweite Dame in die Vorstandschaft gewählt, eine Bereicherung.

1989 kommt es zur Bildung der Spielgemeinschaft (SG) der Jugendmannschaften mit dem FC Ahornberg und dem FC Martinsreuth. Dadurch ergeben sich bessere Bedingungen für den Jugendbereich und die Möglichkeit, den einen oder anderen Spieler an die jeweilige Seniorenmannschaft heranzuführen.

Wappen der Jugendspielgemeinschaft

 

1989 wird die Vizemeisterschaft in der A-Klasse durch die Schachabteilung erreicht.

Bei der Generalversammlung am 06.01.1990 wird die gesamte Vorstandschaft zum dritten Mal wieder gewählt; eine Zustimmung für die geleistete Arbeit dieses Gremiums.

1990 wird das Konradsreuther Wiesenfest durchgeführt. Das Fest ist zwar ein finanzieller Erfolg, aber durch die organisatorische Durchführung wird die Vorstandschaft derart belastet, dass sich daraus ein Nachteil für den Verein ergibt. Die beiden Frauen aus der Vorstandschaft treten zurück, was sich negativ auf das Vereinsklima auswirkt.

1990 erreicht die Mannschaft der Schachabteilung ihren bis dahin größten Erfolg in der Vereinsgeschichte mit dem Aufstieg in die Bezirksliga. Ein Jahr später, 1991, steigt man leider schon wieder ab und wird im darauf folgenden Jahr von der A-, in die B-Klasse durchgereicht.

Am 06.01.1991 wird eine neue Vorstandschaft gewählt, nachdem sich die der alte Vorstand nicht mehr zur Verfügung stellt: 1. Vorstand Hilbert Pröckl, 2. Vorstand Günter Schlegel, Hauptkassier Reinhard Kolb, Schriftführer Jürgen Ludwig.

Bereits Mitte 1991 treten der 1. Vorstand Hilbert Pröckl und der Schülerleiter Horst Schwuchow zurück. Deshalb wird vom 2. Vorstand Schlegel am 21.06.1991 eine Halbjahresversammlung einberufen, bei der als 1. Vorstand Wolfgang Wagner und als Schülerleiter Herbert Planck gewählt werden.

Noch im selben Jahr muss eine Flutlichtanlage in Angriff genommen werden. Die Angelegenheit eilt. Am 09.09.1991 wird mit den Erdarbeiten begonnen. Der Bau der Flutlichtanlage zieht sich leider in die Länge, nachdem von einem Anlieger beim Landratsamt Widerspruch eingelegt wird.

Die Saison 1991/1992 wird mit dem 6. Tabellenplatz beendet.

Für 1992/1993 fasst man einen Wiederaufstieg in die B-Klasse ins Auge. In der laufenden Verbandsrunde wird mit Gerd Stadelmann, ein dem Verein aus alten Zeiten bestens bekannter Trainer, verpflichtet. Er löst Trainer Waigel ab. Die Vorrunde wird mit Platz 6 beendet.

Im September 1992 wird die Damenmannschaft gegründet, die in der Saison 1993/94 erstmals am Spielbetrieb in der Kreisliga teilnimmt. Trainer ist Reinhard Bernhardt.

Im September 1993 wird bei der Tucherbräu ein weiteres zinsloses Darlehen aufgenommen, das zur Deckung der Kosten für die neue Flutlichtanlage (DM 60.000,-) verwendet wird. Als Gegenleistung verpflichtet sich der Verein, für weitere 10 Jahre die im Sportheim benötigten Getränke von der Tucherbräu zu beziehen.

Bei der Generalversammlung am 06.01.1994 muss der 1. Vorstand zwar bekannt geben, dass der angestrebte Wiederaufstieg in die B-Klasse nicht erreicht wurde, dass die erste Mannschaft aber jetzt in der Winterpause mit einem Vorsprung von 5 Punkten an der Tabellenspitze steht. Als neuer Vorstand wird in geheimer Wahl Hans Haas gewählt.

Vor dem letzten Spieltag der Saison 1993/1994 hat der FCK noch 1 Punkt Vorsprung gegenüber dem Tabellenzweiten. Am letzten Spieltag, dem 29. Mai 1994, muss noch ein Sieg errungen werden. Mit einem spannenden 7:3-Sieg in Oberweißenbach wird die Meisterschaft errungen. Die Mannschaft wird von den vielen mitgereisten Konradsreuther Fans unterstützt. Während der gesamten Serie steht die Mannschaft unangefochten an erster Stelle. Die Meisterschaft wird am 15. Juli im Sportheim gefeiert.

Aufstiegsmannschaft 1994
stehend v.l.n.r.:
Betreuer E. Frank, R. Tugcu, R. Müller, A. Geipel, B. Wolf, S. Keilwerth, W. Schmid, K. Puchta, Betreuer R. Kolb.
knieend v.l.n.r.:
A. Haas, St. Reppisch, M. Kannheiser, L. Wolf, P. Janos, M. Schättschen, KH. Kappl, F. Geipel.
auf dem Bild fehlt:
Trainer G. Stadelmann.

 

Der Pachtvertrag mit der Gemeinde für den Sportplatz wird 1994 um weitere 30 Jahre verlängert.

In der Serie 1994/1995 wird der Klassenerhalt gesichert und die 1. Mannschaft erhält den Fairnesspreis.

In der Sommerpause 1996 wird der Sportplatz auf Vordermann gebracht: Gelüftet, besandet und abgeschleppt.

Ab 1.7.1996 wird Willi Mohr neuer Trainer. Erstmals werden 3 Spieler aus Tschechien verpflichtet, sie kommen vom FC Pilsen. Sie fügen sich nahtlos in die Mannschaft ein. Das Ziel, in die A-Klasse aufzusteigen, wird nicht erreicht. In der Winterpause belegt man den 6. Platz.

 

Mannschaft 1996
stehend v.l.n.r.:
Spielertrainer S. Kelwerth, G. Schmutzler, B. Wolf, S. Burkard, Ercan Durak, St. Reppisch, A. Haas, Ercün Durak, 1. Vorstand Hans Haas.
knieend v.l.n.r.:
F. Geipel, E. Durak, M. Schättschen, M. Voigt, P. Janos, KH. Kappl, W. Schmid.

 

Bei der Generalversammlung am 06.01.1997 wird die gesamte Vorstandschaft wieder gewählt. Die Beitragshöhe wird auf DM 72,- angehoben.

1997 erlebt die Schachtabteilung den erhoffte Aufschwung. Neben der Meisterschaft in der B-Klasse wird man D-Klassenmeister und kann den B-Pokal auf Kreisebene gewinnen.

Im Frühjahr 1998 trennt man sich von Trainer Willi Mohr, Mannschaftsspieler Siegfried Keilwerth übernimmt als Spielertrainer das Training. Der Abstieg in die C-Klasse kann aber dadurch nicht verhindert werden.

 

Ü50-Spiel gegen SpVgg Oberkotzau 1998
hinten v.l.n.r.:
Edgar Geupel, Ernst Großmann, Alfred Steingrüber, Albert Steingrüber, Herbert Planck, Günter Mergner, Willi Stengel, Horst Süss, Gerd Stadelmann, Günter Schlegel.
vorne v.l.n.r.:
Willi Sommer, Georg Deckelmann, Bernd Schättschen, Heinrich Wühr, Willi Koska, Waldemar Schaller.

 

1998 übernimmt Michael Achatz die Leitung der Schachabteilung. Der sportliche Erfolg kann nochmals gesteigert werden. Neben der Meisterschaft in der D-Klasse und dem doppelten Pokalgewinn der zwei PokalVierermannschaften im A- und B-Pokal, reicht ein zweiter Platz in der A-Klasse zum erneuten Aufstieg in die Bezirksliga. Erstmals wird eine Jugendmannschaft ins Rennen geschickt.

Für das Spieljahr 1998/1999 werden die unteren Spielklassen neu eingeteilt. C-Klasse = A-Klasse, B-Klasse = Kreisklasse, A-Klasse = Kreisliga. Der FCK spielt somit in der A-Klasse.

1. Vorstand Hans Haas stellt sich aus gesundheitlichen Gründen am 06.01.1999 nicht mehr zur Wahl. Neuer Vorstand wird Wolfgang Reif.

Die Damenmannschaft muss wegen Spielermangel in der Saison 1999/2000 abgemeldet werden.

Am 16. Juni 1999 findet das erste Probetraining für eine Mädchenmannschaft auf dem Fußballplatz in Konradsreuth statt. Das von Uli Hager und Reiner Leifhelm geleitete Probetraining ist ein voller Erfolg und es können viele neue Nachwuchsspielerinnen aus Konradsreuth und Martinsreuth für den Fußballsport begeistert werden. Zur Saison 1999/2000 wollen die Trainer eine D-Mädchenmannschaft (Alter 11/12 Jahre) zum Spielbetrieb anmelden. Für die D-Mädchen kommt jedoch mangels teilnehmender Mannschaften keine Meisterschaftsrunde zusammen. Die Trainer und Mädchen entscheiden sich deshalb, die Mannschaft in der älteren Gruppe der C-Juniorinnen (13/14 Jahre alt) in der Bezirksliga Oberfranken Ost spielen zu lassen.

In der Bezirksligasaison 1999/2000 erreicht die Mannschaft der Schachabteilung die Vizemeisterschaft. Die Jugend kann im selben Jahr die Meisterschaft in der C-Klasse für sich entscheiden.

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